Doctrina de ponderibus, monetis et mensuris per totum terrarum orbem usitatis.

Daniel Angelocrator (*1569 - 1635)
Antike Weltkarte. Gedruckt bei Johann Nicolaus Stoltzenberger im Jahre 1628 in Frankfurt.

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Artikel-Nr. 11222

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Beschreibung

Zwei seltene Weltkarten in ungewöhnlicher Projektion

Zwei Weltkarten in Form von Globenstreiben, deren ungewöhnliche Projektion wohl auf Leonardo da Vinci zurück geht. Die Globenstreifen liegen hier zweimal vor, einmal in vier Segmenten auf zwei Blättern, ein weiteres mal, ebenfalls in zwei Blättern, wobei die Segmente um den Nord- bzw. Südpol angeordnet sind. Shirley bezeichnet diese Karte als selten ['R']. Eingebunden in Angelocreators Arbeit über antike und neuzeitliche Maße, flüssiger und fester Stoffe, Edelmetalle und Geld sowie Landvermessungstechniken. Mit zwei Textkupfern mit Sonnensystem und Windrose.

John P. Snyder in The History of Cartography:

One such set of octant gores has been controversially attributed to Leonardo da Vinci. Although he may have sketched out ideas for such a projection, as the suggestive page from the Codex Atlanticus ... the drawing in the world map of 1514 does not appear to be in Leonardo’s style. Later sixteenth-century versions occur in Oronce Fine's Sphaera mundi (Paris, 1551), in which he added meridians and parallels as equidistant, circular arcs within each octant; in one of the 1556 maps by Le Testu; and in a 1616 map by Daniel Angelocrator.

Titel der Weltkarten: Alterum Schema Orbis in Plano Depingendi. und Novum Orbis Terrarum Schema, in Plano sic Descriptum, ut Granduum tum circa Aequatorem. Coarctatio Excludatur, ad inventum Daniele Angelocratore. Sumendo principium longitudinis sequitur Nic. Geilekerck.

Provenienz: Bolle Willum Luxdorph (1716-1788), dänischer Historiker, Dichter und Büchersammler. Handschriftlicher Eintrag auf vorderem Vorsatzblatt: 'Luxdorph, ex. anot., Jo. Erici, a consil. Conferent. d. 29 Oct. 1787'.

Einband: Kalbsledereinband des 18. Jahrhunderts mit Blind- und Goldprägung, Vorderdeckel mit Luxdorphs Emblem als ein in Gold geprägter Elefantenkopf, marmorierter Schnitt.

Details

KartographDaniel Angelocrator
TitelDoctrina de ponderibus, monetis et mensuris per totum terrarum orbem usitatis.
Verlag, JahrJohann Nicolaus Stoltzenberger, Frankfurt, 1628
Bildgröße20.1 x 15.8 cm
Kollation2 Blätter, 14 Seiten, 171 Seiten, 1 Blatt, 2 Falttafeln
IllustrationenHolzschnitttitel, 4 Kupferstich-Faltkarten, 2 Textkupfer.
EinbandKalbsledereinband mit Blind- und Goldprägung
ReferenzShirley, R. W.: The Mapping of the World, No. 76; Harley J. B., Woodward D.: The History of Cartography, Vol. 3, p. 376

Erhaltung

Wenige kleine Einrisse in den Karten hinterlegt, Text und Titel leicht gebräunt.

Kartograph

Angelocrator, auch bekannt als Daniel Engelhardt, war deutscher Theologe, studierte in Marburg, war später Erzdiakon von Marburg und Superintendant in Köthen. Er ist bekannt als Chronologist durch die Chronologia Autoptica von 1601 und als Kartograph mit seiner Weltkarte von 1628 in Doctrina de ponderibus, monetis, et mensuris, wo Angelorator eine eigene Projektion der Kugelform der Erde entwickelt.

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Daniel Angelocrator: Doctrina de ponderibus, monetis et mensuris per totum terrarum orbem usitatis..
Antike Weltkarte. Gedruckt bei Johann Nicolaus Stoltzenberger im Jahre 1628 in Frankfurt.

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