Antike Landkarten von Antonio Albizzi (*1547 - 1626)

Antonio Albizzi (lateinisch: Antonius Albicius) war ein italienischer Jurist und Genealoge, der 1547 in Florenz geboren wurde. Im Jahr 1576 trat er in den Dienst von Kardinal-Erzherzog Andreas von Österreich. 1585 konvertierte er jedoch zum Luthertum, was dazu führte, dass er in die protestantische Reichsstadt Kempten übersiedelte, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1626 lebte.

Sein bemerkenswertestes Werk, Principum Christianorum Stemmata (Augsburg 1612), ist eine ungewöhnliche Sammlung von Kupferstichen, die Stammbäume der führenden Königs- und Adelshäuser in Europa zu dieser Zeit darstellen. Bemerkenswert ist, dass sie auch die Genealogie der türkischen Kaiser enthält. Die Stiche sind fein dekoriert und zeigen Stammbäume, Porträts und Wappen vor dem Hintergrund von Stadtansichten und Panoramen, die eng an die Civitates Orbis Terrarum von Georg Braun und Franz Hogenberg (1572-1618) angelehnt sind. Dieses Werk bleibt ein wertvolles Nachschlagewerk für das Verständnis der Genealogie und der familiären Verbindungen der europäischen und türkischen Herrscher zur Zeit Albizzis.

  • Antonio Albizzi:  Marchiones Badensis

    Custos, Augsburg, um 1610

    Dekorativer Kupferstich mit Stammbaum der Badischen Markgrafen von 1155 bis 1603, darunter eine schöne Ansicht der badischen Residenz und eine kleine regionale Karte mit Durlach/Karlsruhe, Rastatt,...

    Marchiones Badensis
    1610 - Antonio Albizzi
    12936

    Antike Landkarte von Baden. Gedruckt bei Custos um 1610 in Augsburg.

    190,00 €
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