Atlas Coelestius: seu Harmonia Macrocosmica

Andreas Cellarius (*1596 - 1665)
Altkolorierte Titelseite. Gedruckt bei Valk & Schenk im Jahre 1708 in Amsterdam.

Mehr Infos

Artikel-Nr. 11500

850,00 €

exkl. Versand

Beschreibung

Altkoloriertes Titelblatt des Himmelsatlas Harmonia Macrocosmica Seu Atlas Universalis Et Novus von Andreas Cellarius. Hier in der Ausgabe von Valk und Schenk aus dem Jahre 1708.

Die in der Mitte dargestellte Frau ist Urania, die Muse der Astronomie. Links davon sieht man den Dänen Tycho Brahe (1546-1601), wie er einen Spitzzirkel an einen Himmelsglobus hält. Auf der rechten Seite ist der polnische Astronom Nikolaus Kopernikus (1473-1543) auf eine Armillarsphäre zeigend dargestellt. Hinten links hält Claudius Ptolemäus ein Buch, wohl seine Geographia. Ganz rechts im hinteren Bereich ist der Däne Johan Philip Lansberge (1561-1632) zu sehen, links daneben der kastilische König Alfonso el Sabio (Alfons X., genannt der Weise, 1221-1284). Die Person hinter Urania kann nicht mit Sicherheit benannt werden, es könnte sich um den islamischen Astronomen al-Battani (850-929), aber auch um Julius Schiller (1580-1627) handeln.

Das schöne Blatt wurde von Frederik Hendrik van den Hooven entworfen (Signatur: F. H. v Hoven fec.) und wohl auch von ihm in Kupfer gestochen. F. H. van den Hooven ist auch unter dem Namen van der Hove bekannt.

Details

KartographAndreas Cellarius
TitelAtlas Coelestius: seu Harmonia Macrocosmica
Verlag, JahrValk & Schenk, Amsterdam, (1660) 1708
Bildgröße26.3 x 43.0 cm
Blattgröße31.7 x 51.5 cm

Erhaltung

Durch Oxidation der Grüntöne ein kleiner Bereich (10x5mm) in den Pflanzen oberhalb des Gebäudes restauriert und nachgezeichnet. Zwei kleine Risse im Bild mit Japanpapier hinterlegt. Insgesamt etwas gebräunt, speziell rückseitig. Unterhalb der Darstellung handschriftliche Widmung aus dem Jahre 1759. Attraktives Altkolorit.

Kartograph

Andreas Cellarius war ein in Neuhausen bei Worms geborener Astronom, Mathematiker und Kosmograph. 1614 studierte er an der Universität in Heidelberg und heiratete 1625 in Amsterdam. Ab 1637 war er als Rektor der Lateinschule in Hoorn tätig. Im Jahre 1660 veröffentlichte er bei Johannes Janssonius in Amsterdam seinen herausragenden Himmelsatlas, die Harmonia Macrocosmica, auch bekannt unter dem Namen Cellarius-Atlas. Der Sternenatlas gilt als eines der spektakulärsten Kunstwerke in der Geschichte der Astronomie und besteht aus 29 doppelseitigen Kupferstichtafeln. Das Werk wurde ein zweites Mal bei Valk & Schenk im Jahre 1708 veröffentlicht.

2008 wurde der Asteroid 12618 Cellarius nach Andreas Cellarius benannt.

Bilder zum Herunterladen

Falls Sie die Bilder dieser Karte in einer Auflösung von 1200 Pixeln herunterladen möchten, folgen Sie bitte unten stehendem Verweis.

Sie können die Bilder auf Ihrer privaten oder kommerziellen Internetseite frei veröffentlichen, sofern Sie einen Verweis (Link) auf diese Webseite setzen. Falls Sie Fotos in höherer Auflösung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte.

Andreas Cellarius: Atlas Coelestius: seu Harmonia Macrocosmica.
Altkolorierte Titelseite. Gedruckt bei Valk & Schenk im Jahre 1708 in Amsterdam.

Titelblätter - Cellarius, Andreas - Atlas Coelestius: seu Harmonia Macrocosmica

Einverstanden Diese Seite verwendet Cookies. Details hierzu lesen Sie bitte hier.